Rohstoffe aus der Natur - Produkte und KnowHow von uns. Sachsenleinen

Inhaltsverzeichnis

3. Naturfasertagung in Kasachstan

Optiformtex-Modul wird auf der ITMA 2019 präsentiert

CLIENT II Forschungsvorhaben Kashemp startet

offene Mitgliederversammlung mit Projektpräsentationen

Workshop zu Anbau, Verarbeitung und Nutzung des Textilrohstoffes Kendyrhanf

Naturfasertagung in Astana

Internationale Tagung in Almaty, Kasachstan erfolgreich durchgeführt

Sitzverlegung nach Markkleeberg

Bioraffinerie Öllein - Abschlussworkshop

Umzug von Verein und Gesellschaft nach Markkleeberg

21. Internationale Oberlausitzer Leinentage

Netzwerk-Projekt MIASFIBER-NET beim BMBF eingereicht

Bedarfsanalyse Naturfaser - Abschlussbericht veröffentlicht

Translinum auf der m-tex 2012

TRANSLINUM-WORKSHOP 2011 zu Gast im Unternehmen der Automotive-Branche

Messerepäsentanz Tech Textil 2011

3. Naturfasertagung in Kasachstan

Im Rahmen des Projektes ReNewNoFood veranstaltet Sachsen-Leinen e.V zwischen dem 14.5. und 15.5.2019 seine dritte internationale Naturfasertagung im kasachischen Almaty.

Die zweitägige Veranstaltung focussiert Technologien zur nachhaltigen und umweltschonenden Gewinnung textiler Naturfasern. Im Rahmen einer Exkursion können sich die Teilnehmer die erste kasachische Hanflangfaserproduktionsanlage anschauen. Am Fluss Ili werden Kendyrwildbestände in Augenschein genommen, die als zukünftiges Potenzial zur textilen Nutzung angesehen werden.

Dazu wird bei Sachsen-Leinen e.V. derzeit ein deutsch-mittelasiatisches Forschungsprojekt vorbereitet.

Torsten Brückner, 15.3.2019

Optiformtex-Modul wird auf der ITMA 2019 präsentiert

Das Vorhaben Optiformtex nimmt Gestalt an und kann auf erste Ergebnisse verweisen.

Das bei der Firma Oskar Dilo Maschinenbau KG im Bau befindliche Aggregat zur Erzielung einer topologischen Materialverteilung im Vliesstoff hat einen Entwicklungsstand erreicht, der es erlaubt, bereits vor Projektabschluss in diesem Jahr dieses der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Die Grundidee für das Projekt im Rahmen futureTEX ist die Entwicklung eines flexiblen textiltechnologischen Verfahrens und der zugehörigen Anlagenkomponenten für die Herstellung von belastungsgerechten Naturfaservliesstoffen durch gezielte Beeinflussung der Flächenmasseverteilung im Flor vor der Halbzeugverfestigung zu Formteilen.

Die Umsetzung des Verfahrens wird an einem konkreten Interieur-Bauteil an einer Komponente der Firma VW demonstriert.

Die Technologiepräsentation erfolgt im Juni 2019 auf dem Stand der Fa. DILO auf der ITMA in Barcelona.

Neben den Unternehmen Dilo und VW sind an dem BMBF-Forschungsprojekt Optiformtex weiterhin die TU Chemnitz, das Sächsische Textilforschungsinstitut und SachsenLeinen GmbH beteiligt.

Torsten Brückner, 18.01.2019

CLIENT II Forschungsvorhaben Kashemp startet

Die Nachhaltigkeit in der Texilindustrie - ein viel diskutiertes Thema.

Können synthetische Textilien nachhaltig sein? Die Antwort von Experten wird sehr unterschiedlich ausfallen. Wenn sie auf Grundlage landwirtschaftlicher Rohstoffe hergestellt werden, teilweise schon.

Ist ein Textil aus Baumwolle nachhaltig? Könnte man auf den ersten Blick vermuten, da Baumwolle auf dem Feld wächst und nach der Nutzung (zumindest meist theoretisch) in den Stoffkreislauf zurückgeführt wird. Gegen die Nachhaltigkeit der Baumwollnutzung spricht der enorme Wasserverbrauch der Pflanze in der Hauptwachstumsperiode, was zum Beispiel in Mittelasien zum Austrocknen des Aralsees führte. 

Im Forschungsprojekt Kashemp werden sich ab Januar 2019 deutsche, kasachische und kirgisische Partner mit einem nachhaltigen Textilrohstoff beschäftigen - Faserhanf.

Im Gegensatz zu Baumwolle ist der Faserhanf durch seine tiefe Pfahlwurzel in der Lage, Wasserressourcen auch aus tieferen Bodenschichten zu nutzen, ohne auf Zusatzbewässerung angewiesen zu sein.

Im Projekt KASHEMP steht der Anbau, die Gewinnung und textile Verarbeitung von Faserhanf in südkasachischen Baumwollanbaugebieten im Mittelpunkt.

Ziel ist es, für die dortige Textilindustrie eine wirtschaftlich tragfähige und ökologisch nachhaltige Rohstoffalternative zu schaffen. Das BMBF Projekt, gefördert über das Programm CLIENT II, wird sozial-ökologische Aspekte in Mittelasien mit der Erschließung wirtschaftlicher Potenziale auch für deutsche Unternehmen verbinden. So soll neben dem deutschen Maschinenbau auch die Textilindustrie durch einen neuartigen Textilrohstoff von dem Vorhaben profitieren.

Torsten Brückner, 03.12.2018

offene Mitgliederversammlung mit Projektpräsentationen

In den vergangenen Monaten sind eine Vielzahl an neuen Entwicklungsvorhaben gestartet worden bzw. warten auf den Beginn.

Im Mittelpunkt stehen Vorhaben der effizienten Nutzung von Naturfasern in textil-technischen Endprodukten sowie die Bereitstellung neuer innovativer, praxisrelevanter und nachhaltiger Naturfaserrohstoffe.

Wir möchten unsere diesjährige Mitgliederversammlung dazu nutzen, neben den formalen jährlichen Erfordernissen des Vereinslebens, über diese Entwicklungen und den jeweiligen Arbeitsstand in den Vorhaben zu informieren. Dazu laden wir neben den Mitgliedern des Verbandes auch naturfaserinteressierte Gäste recht herzlich ein.

Wir halten es als Tradition, unsere jährliche Mitgliederversammlung in einem naturfaserverarbeitenden Unternehmen bzw. Institution durchzuführen. Das erste Mal überschreiten wir dazu die sächsischen Grenzen und freuen uns, Sie bei der Isowood GmbH, einen Vliesstoffhersteller für automobile Anwendungen, im thüringischen Rudolstadt begrüßen zu können.

Termin 11.12.2018

Torsten Brückner, 09.11.2018

 

Workshop zu Anbau, Verarbeitung und Nutzung des Textilrohstoffes Kendyrhanf

Im Rahmen eines Definitionsprojektes bereitet Sachsen-Leinen e.V. derzeit ein Forschungsverbundvorhaben zur Thematik Textilrohstoff Kendyrhanf vor.

Die natürliche Vegetation Zentralasiens beinhaltet Pflanzenarten wie z. B. Apocynum venetum und Apocynum pictum, die salztolerant sind und ohne Bewässerung produktiv sein können. Diese Pflanzen nutzen das Grundwasser bis in Tiefen von 6 m. Durch die Salztoleranz können Standorte besiedelt und genutzt werden, auf denen keine Nahrungsmittel und auch keine Baumwolle mehr angebaut werden. Die einzelnen Pflanzenbestandteile beider Apocynum-Arten bieten verschiedene Nutzungsmöglichkeiten als baumwolläquivalente Fasern für Textilien oder technische Produkte und zur Wirkstoffgewinnung aus den Blättern für die Medizin. Bisherige Produkte wie Bekleidung oder Tees sind nur in lokalen Märkten Zentralasiens, vornehmlich in China, zu finden.

Auf Grundlage erster Untersuchungen verfügt Apocynum über das Potenzial, den Rückgang der weltweiten Baumwollproduktion als nachhaltige landwirtschaftliche Alternative abzufangen. Apocynum kann in Baumwollanbaugebieten kultiviert werden, wo entsprechendes textiles Knowhow und zunehmend ungenutzte Spinnereitechnik vorhanden sind.

Am 22.01. werden sich Experten aus Deutschland und Mittelasien im hessischen Butzbach in einem Workshop über die inhaltliche Ausrichtung des Vorhabens anhand der technologischen Erfordernisse für einen praxisrelevanten Anbau und eine textiel Verarbeitung verständigen.
Torsten Brückner, 28.10.2018

Naturfasertagung in Astana

Zwischen 10. und 12. Juli 2018 fand in der kasachischen Hauptstadt Astana die zweite Tagung im Rahmen des Vorhabens RENEWNOFOOD statt. Schwerpunkt diesmal war die Nutzung von Ölleinstroh als Ausgangsmaterial für die Gewinnung von Leinfasern. Referenten und Teilnehmer aus 5 Ländern tauschten sich gemeinsam mit deutschen Partnern über des Stand von Entwicklungsarbeiten und wirtschaftsnahe Kooperationsprojekte aus. Eingebettet in die Veranstaltung war das internationale Kickoff-Meeting des Vorhabens Linokas am Barajew-Institut vor den Toren von Astana.
Torsten Brückner, 15.7.2018

Internationale Tagung in Almaty, Kasachstan erfolgreich durchgeführt

Über 20 Teilnehmer aus 6 Ländern trafen sich zwischen dem 10.10. und 12.10.2017 im kasachischen Almaty, um sich über internationale Kooperationen zur Nutzung von Naturfasern auszutauschen. Im Rahmen des BMBF-unterstützten Vorhabens RENEWNOFOOD stand Anbau, Gewinnung und Verarbeitung unter Vermeidung einer Nutzungskonkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion im Vordergrund. Praxisorientierte Forscher und Unternehmer haben sich zu neuen Kooperationen verständigt, um wirtschaftliche Potenziale der internationalen Zusammenarbeit im Interesse aller Seiten zu nutzen. Über die Themenstellung Ölleinfaserproduktion, Textilhanffasergewinnung und der Etablierung der alternativen Textilfaser Kendyr hinaus wurden Ansätze der Nutzung von Tobinambur als Industrierohstoff diskutiert. Perspektiven bieten auch gemeinsame Entwicklungen zur Gewinnung und innovativen Verarbeitung von Naturseide.

Torsten Brückner, 19.10.2017

Sitzverlegung nach Markkleeberg

Auf der Mitgliederversammlung des Sachsen-Leinen e.V. am 22.05.2017 wurde die Verlegung des Vereinssitzes beschlossen. Ab sofort sind wir unter folgender neuer Adresse zu erreichen:

August-Bebel-Straße 2

D-04416 Markkleeberg

Torsten Brückner, 25.05.2017

Bioraffinerie Öllein - Abschlussworkshop

Deutschland ist gegenwärtig ein Leinsaaten- wie auch Leinfaser-Importland. Mehr als 100.000 t Leinsaaten werden jährlich nach Deutschland eingeführt. Nur auf wenigen Ackerstandorten hat Öllein derzeit eine wirtschaftliche Berechtigung in den Fruchtfolgen. Dabei ist dieser auf leichten Standorten und im Mittelgebirge eine willkommene abtragende Frucht in der Fruchtfolge. Mit der zusätzlichen wirtschaftlichen Nutzung weiterer Pflanzenbestandteile über die Samen hinaus, vor allem des Faserstrohs, gibt es die Möglichkeit, die Attraktivität des Ölleinanbaues zu erhöhen.

Faserrohstoffe aus der Natur werden in der europäischen Industrie verstärkt genutzt. Vorreiter ist die Automobilindustrie, aber auch andere Industriezweige, wie die Konsumgüterproduktion und die Baustoffindustrie setzen zunehmend auf biobasierte Rohstoffe.

Für eine ganzheitliche Nutzung der Ölleinpflanze bleiben derzeit für die Entscheider in der Landwirtschaft und bei Industrieunternehmen, welche biobasierte Rohstoffe verarbeiten, Fragen offen.

Nach Abschluss der durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderten Machbarkeitsstudie „Bioraffinerie Öllein“ steht ein Leitfaden zur Verfügung, auf deren Grundlage Regionalkonzepte für die ganzheitliche Nutzung der Ölleinpflanze in die Praxis umgesetzt werden können.

Im Abschlussworkshop am Donnerstag, 30. März 2017 im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Berlin vermittelten Experten und Branchenkenner aus den Bereichen Landwirtschaft, Öl- und Faserverarbeitung sowie Industrievertreter einen detaillierten Überblick über aktuelle technologische und wirtschaftliche Potenziale des Anbaus und der Verarbeitung von Öllein.

Ziel der Veranstaltung war es, mit Industrievertretern den Aufbau von Bioraffinerien zur ganzheitlichen Nutzung von Öllein auszuloten.

Torsten Brückner, 30.03.2017

Umzug von Verein und Gesellschaft nach Markkleeberg

Kurz nach dem Jahreswechsel 2016/2017 hat sich der Ort und die Erreichbarkeit der Geschäftsstelle geändert, denn wir sind nach Markkleeberg vor die Tore von Leipzig umgezogen. Die veränderte Anschrift und Telefonnummern finden Sie unter "Kontakt". Web- und Emailadresse(n) bleiben unverändert.

Torsten Brückner, 15.01.2017

21. Internationale Oberlausitzer Leinentage

Das wunderschöne Ambiente des Barockschlosses Rammenau lud am letzten Augustwochenende diesen Jahres zu den mittlerweile 21. Internationalen Oberlausitzer Leinentagen ein.
 

Netzwerk-Projekt MIASFIBER-NET beim BMBF eingereicht

Im Rahmen eines dreijährigen Vorhabens sollen konkrete praxisnahe Entwicklungsvorhaben zwischen deutschen und mittelasiatischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen durchgeführt werden, die sich mit nachhaltiger und umweltfreundlicher Produktion von Faserpflanzen in Mittelasien und wirtschaftlicher Verarbeitung in textilen und nichttextilen Bereichen beschäftigen.
Viele Voraussetzungen für eine praxiswirksame Umsetzung der Ergebnisse sind gegeben, sowohl auf Seiten der Landwirtschaft in Mittelasien aber auch den vorhandenen Technologie und einer Nachfrage nach Fasern auf den verschiedenen Märkten.
Auf Grundlage der technologischen Rahmenbedingungen und den unternehmerischen Erfordernissen in beiden Regionen haben wir uns in einem ersten Schritt auf drei inhaltliche Schwerpunkte konzentriert:
1.    Nutzung von Ölleinstroh zur Fasergewinnung in Nordkasachstan, mit dem Ziel, die unkontrollierte Verbrennung von Faserstroh zu verhindern und einen Abfallstoff zu einem exportfähigen Rohstoff entwickeln.
2.    Anbau und Verarbeitung von Faserhanf zu textilem Faserrohstoff im Baumwollanbaugebiet Symkent mit dem Ziel, die Zusatzwasserversorgung beim Faserpflanzenanbau und die Versalzung von Böden zu reduzieren.
3.    Entwicklung der Faserpflanze Apocynum Venetum als alternative bzw. ergänzende Textilfaser zu Baumwolle. Apocynum ist als Dauerkultur mit großem Wurzelsystem in weiten Regionen Mittelasiens nicht auf eine Zusatzwasserversorgung angewiesen und in der Lage auf versalzenen Böden zu wachsen.
Dafür stützt sich das Vorhaben neben 6 Universitäten und Forschungseinrichtungen auch und vor allem auf 10 Unternehmen, darunter 2 asiatische landwirtschaftliche Betriebe. Seitens der Politik und gesellschaftlicher Organisationen in den beteiligten Ländern Kasachstan und Kirgistan wird das Vorhaben sehr begrüßt, gibt es doch die Möglichkeit wirtschaftliche Aktivitäten mit tiefgreifenden positiven ökologischen Effekten zu verbinden.
Sollte es eine Zustimmung des BMBF geben, planen wir weiter in Astana ein Netzwerkbüro zu errichten, von dem aus alle Aktivitäten im Zusammenhang mit den Projekten und darüber hinaus koordiniert werden. Wir werden dann Ansprechpartner für die mittelasiatischen Partner vor Ort und Kontaktstelle deutscher Unternehmen für Naturfaseraktivitäten in Mittelasien sein.
Nach einer positiven Beurteilung der eingereichten Skizzen werden wir aufgefordert, konkrete Projektanträge einzureichen.

Torsten Brückner, 16.05.2016

Bedarfsanalyse Naturfaser - Abschlussbericht veröffentlicht

Zu dem von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe geförderten und von SachsenLeinen e.V. bis Anfang 2013 bearbeiteten Vorhaben "Quantitative und qualitative Bedarfsanalyse für Naturfasern und Optionen zur regionalen Sicherung der Rohstoffbereitstellung in Deutschland" ist der Abschlussbericht mittlerweile von allen Beteiligten abschliessend begutachtet und freigeben worden. Das Dokument kann auf der Webseite der FNR heruntergeladen werden.

Torsten Brückner, 10.10.2015

Translinum auf der m-tex 2012

Vom 8. bis 10. Mai 2012 fand die mtex - Internationale Fachmesse & Symposium für Textilien und Composites im Fahrzeugbau in der Chemnitz Arena statt. Diese wurde erstmals erstmals parallel mit der LiMA - Internationale Fachmesse & Symposium für Leichtbau im Maschinen- und Anlagenbau veranstaltet.

Auf dem Messestand von Sachsen-Leinen, Waldenburg, wurden auch die Aktivitäten und bisherigen Ergebnisse der Projektarbeit des Ziel 3 - Projekts „TRANSLINUM“ vorgestellt. Dieses Projekt widmet sich den stofflichen und energetischen Nutzungsmöglichkeiten der Ölleinpflanze. Insbesondere mit Fachpublikum wurden zahlreiche Gespräche geführt und Kontakte aufgebaut.

Torsten Brückner, 15.05.2012

TRANSLINUM-WORKSHOP 2011 zu Gast im Unternehmen der Automotive-Branche

Auf Einladung des Projektteams "Ziel 3 - TRANSLINUM" trafen sich am 10.11.2011 tschechische und deutsche Fachleute aus Wirtschaft und Forschung zu einem Workshop in Meerane. Gastgeber war der global agierende Automobilzulieferer PEGUFORM GmbH.

In einem Vortrags- und Diskussionsteil stellten zunächst Vertreter der Projektpartnereinrichtungen Sachsen-Leinen e.V., Tschechischer Flachsverband und Technische Universität Chemnitz die erreichten Zwischenergebnisse unseres Ziel 3-Projektes „TRANSLINUM - Grenzüberschreitende Nutzung nachwachsender Rohstoffe am Beispiel der ganzheitlichen Nutzung der Ölleinpflanze“ vor.

Roland Klug, Leiter des Werkes der PEGUFORM GmbH in Meerane, präsentierte in seinem Vortrag das Unternehmen PEGUFORM und dessen Produktpalette. Besonderes Interesse fand dabei der praktizierte Einsatz von Naturfasern im Bereich Interieur. Eine sehr informative Führung durch die hochinnovative Produktion rundete das Programm ab.

Im Anschluss an den Workshop fand die Jahresmitgliederversammlung des Sachsen-Leinen e.V. statt. Gegenstand der angeregten Diskussion während dieser Veranstaltung war auch der weitere Ausbau der gemeinsamen deutsch-tschechischen grenzüberschreitenden Aktivitäten in den nächsten Jahren.

Torsten Brückner, 12.11.2011

Messerepäsentanz Tech Textil 2011

Anlässlich der international führenden Fachmesse für technische Textilien und Vliesstoffe präsentierte sich Sachsen-Leinen e.V. gemeinsam mit seinen Partnern vom 24.-27.05. 2011 in Frankfurt/Main.

 

Dabei ergaben sich für die am Stand vertretenen Unternehmen sowie die von SachsenLeinen gemanagten Netzwerke WEVUNA - "Werkstoffverbunde mit Naturfasern als Matrixverbund in der Kunststoffverarbeitung" und das EU-Netzwerk, Ziel-3 TRANSLINUM – „Grenzüberschreitende Nutzung Nachwachsender Rohstoffe am Beispiel der ganzheitlichen Verwendung der Ölleinpflanze“, eine Vielzahl von interessanten Kontakten.

Das steigende Interesse der verarbeitenden Industrie an Rohstoffen und Produkten aus Naturfasern machte den Messeauftritt wiederum zu einer Veranstaltung mit neuen Perspektiven für die Partner. Auch die F&E-Partner der Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung der TU Chemnitz, die Ergebnisse aus dem Verbundvorhaben „FENAFA“ vorstellten, konnten eine erfolgreiche Woche mit vielen Kontakten und Interessenten an ihrem Leistungsspektrum bilanzieren.

Torsten Brückner, 29.05.2011